Manuel von Stürler folgt in seinem Film „Hiver Nomade“ Wanderschäfern – eine aussterbende Tradition in der Schweiz. Und doch lässt sie sich zeigen. Davy Chou hingegen muss die Bilder für „Le Sommeil d’Or“ selbst erfinden. Denn das meiste filmische Archivmaterial ist zerstört worden. Beide Dokumentarfilme waren bei der Berlinale im Internationalen Forum des jungen Films zu sehen
Matthew Akers portraitiert mit „The artist is present“ die Künstlerin Marina Abramovic, Werner Herzog wirft in seiner Dokumentation „Death Row“ einen intimen Blick in amerikanische Todeszellen. Beide Filme feierten auf der Berlinale ihre Weltpremiere
Der zweite deutsche Beitrag zum Wettbewerb der Berlinale: Hans-Christian Schmids Frischluft-Kammerspiel „Was bleibt“ über das Innenleben einer Bildungsbürgerfamilie
Immer fest draufhalten: Brillante Mendozas Entführungsdrama „Captive“ im Wettbewerb der Berlinale
Berlinale: Sean McAllisters Dokumentarfilm “The Reluctant Revolutionary” sammelt Eindrücke des arabischen Frühlings.
Benoït Jacquots „Les adieux à la reine“, mit dem die Berlinale eröffnete, erzählt von drei Frauen am Rande des Abgrunds
Thomas Alfredsons Spionagekrimi „Dame, König, As, Spion“ nach dem Roman von John Le Carré: Sehr graue und sehr britische Gentlemen tragen schwer an der Last ihrer Verantwortung. Gary Oldman bleibt dabei sogar wunderbar lässig, trotz allerlei Flintenweibern, die seinen Weg kreuzen
Der genreuntypische Sportfilm „Die Kunst zu Gewinnen – Moneyball“ zeigt Männer im Clinch mit der Zeit.
Die Reise ist zu Ende: Nicolas Winding Refns Film “Drive” fährt durch die flirrende Dunkelheit
„The Artist“ erweckt den Stummfilm glanzvoll zum Leben