Pariser Bonvivant und schreibendes Faktotum: Inge Hubers Monographie über den Pionier der Restaurantkritik Maurice-Edmond Sailland.
Eine Anthologie über den jungen Film in Lateinamerika
Fliesstext 10: Im Raum Ingolstadt ist ein ambitioniertes Oral-History-Projekt gestartet. Noch bis 10. Juli werden Texte, Bilder, Fotos, Videos und Tondokumente zusammengetragen, die ein umfassendes Bild der Region ergeben sollen.
Der schwedische Krimi-Autor Henning Mankell verabschiedet seinen Kommissar wallander
Eine Jugend auf dem Land unter verschärften Bedingungen: Rolf Bauerdick hat einen politischen Roman geschrieben über das Leben in den Karpaten Ende der 1950er Jahre.
Er ist ein Freak, ein bizarres enfant terrible, eine undurchsichtige Kultfigur, der Schriftsteller und selbsternannter Aktionskünstler Sebastian Horsley. Nebenbei ist er in seinem Künstlertum gescheitert, ein abgefuckter Drogensüchtiger, ein pseudoelitärer Dandy – und doch und vor allem ein großartiger Schriftsteller. Nun hat er einen neuen Roman geschrieben, „Dandy in der Unterwelt“. Oder ist es doch eine Autobiographie?
Abraham Verghese hat einen verstörenden Äthiopien-Roman geschrieben.
„100 Meisterwerke der Weltliteratur als Comics”: Respektlos und fern jeglicher Idee eines Kanons ist schon die Auswahl der Werke: Da steht „Faust II“ neben „Hase und Igel“, „Per Anhalter durch die Galaxis“ neben dem „Nibelungenlied“, die „Bibel“ neben „Jugend ohne Gott“. Eine Seite mit maximal acht Bildern muss reichen, um das subjektiv wichtigste Buch oder Theaterstück darzustellen – als Comic.
Einen Koch sucht man im Autorenverzeichnis vergeblich, Rezepte und Zutaten gibt es auch nicht. Mengenangaben? Fehlanzeige. Dafür aber bietet “Ist man, was man isst?” jede Menge Bilder von lukullischen Speisen in allen Formen und Variationen, zubereitet und angerichtet von den besten Filmemachern: Leckere Spaghetti von Stanley Kubrick („A Clockwork Orange“), knackige Maiskolben von Charlie Chaplin („Modern Times“), verführerischer Honig und gelierte Kirschen, serviert auf Kim Basingers Zunge. Bereits auf dem Titelbild scheint uns Louis de Funès erwartungsvoll zu fragen: Brust oder Keule?
Ingmar Bergman hatte 1997 bei den Filmfestspielen in Cannes die Palme der Palmen als “Bester Filmregisseur aller Zeiten” bekommen. Zehn Jahre später starb er 89-jährig auf der schwedischen Insel Fårö. Auch als Theaterregisseur und Drehbuchautor war Bergman sehr erfolgreich. Er hat fast siebzig Kino- und Fernsehfilme gedreht und mehr als hundert Theaterstücke und Opern inszeniert. Der Verlag edition text + kritik widmet Ingmar Bergman den ersten Sonderband der Reihe “Film-Konzepte”.