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Die Onlineausgabe der Kulturzeitung der Bayerischen Theaterakademie

Betrachten des Archivs der Kategorie Tanz

Beim Mörsern des Knoblauchs

Alle zwei Jahre findet an wechselnden Orten das Festival „Danse l’Afrique danse“ statt. Die Gewinner des letzten Wettbewerbs in Bamako, Mali, erhielten die Möglichkeit zu einer Welttournee. Im Düsseldorfer Tanzhaus NRW fand nun die deutsche Erstaufführung dieser Choreografien des Solotänzers Junior Zalafialison aus Madagaskar und der Ensembles von Florent Mahoukou (Kongo) und Horacio Macuácua (Mosambik) statt – drei selbstbewusste Performances

Illusionen vom Leben

Ein unglücklicher Herrscher träumt sich als Ballettfigur in „Schwanensee“ hinein: John Neumeiers kluge und subtile Choreografie an der Münchner Staatsoper

Schlussstrich

Was tun, wenn die Karriere zu Ende ist? Mit dieser Frage sind Tänzer oft allein gelassen.

Söhne der Betonwüste

In der Regie des Schweizer Duos Zimmermann & de Perot gelingt es der Groupe Acrobatique de Tanger, die Facetten eines Großstadtmolochs und seiner Bewohner zu porträtieren: Die Sommerhitze, die auf Tanger lastet und das Atmen schwer macht. Die stickige Enge der Gassen. Das Pulsieren des Straßenverkehrs, dessen Lärmfragmente zu einem gleichförmigen, letztlich lautlosen Rauschen verschwimmen. Zu sehen beim Festival d’Avignon

Provenzalisches Dämmerungsritual

Festival d’Avignon: Anne Teresa de Keersmaekers neues Stück „En atendant“ ist schwer vom Ort der Premiere, dem Cloître des Célestins, zu lösen. Dennoch ist „En atendant“ nun auch vom 28.07. – 31.07.2010 beim Wiener ImpulsTanz zu sehen.

Rent – Lebt zum zweiten Mal wie am letzten Tag

“Rent” kehrt zurück. Die Koproduktion der Theaterakademie und des Deutschen Theaters München feiert seine Premiere am 9. April.

Leben, ohne dass es weh tut

Der Tänzer, Choreograf und Regisseur Faustin Linyekula lebt und arbeitet in Kisangani und Kinshasa (Demokratische Republik Kongo). Dort gründete er 2001 die Studios Kabako – ein Netzwerk für künstlerischen Austausch. Seine Produktionen sind regelmäßig auch in Europa zu sehen. Die politische, gesellschaftliche und geschichtliche Situation seiner Heimat beschäftigt ihn ebenso wie die Suche nach einer durchlässigen Präsenz des Körpers und des Denkens. Linyekula eröffnete die Veranstaltungsreihe „Woodstock of Political Thinking“ des Spielart Festivals in München. Aktuell tourt er mit einem Solo, das Raimund Hoghe, der langjährige Dramaturg von Pina Bausch, für ihn entwickelte.

Eine Ménage à trois mit tödlichem Ausgang

Der spanische Choreograph Nacho Duato teilt seinen Erfolg mit dem Staatsballett Bach passt nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern eigentlich immer, eignet sich aber natürlich für die besinnlichere Jahreszeit ausgezeichnet. Auch Nacho Duato passt eigentlich immer. Dance-d’école- und Modern-Dance-Liebhaber kommen bei dem spanischen Choreographen gleichermaßen auf ihre Kosten, und sogar Verfechter des Zeitgenössischen Tanzes können nicht [...]

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