CULT ist das Online-Magazin des Studiengangs Kulturkritik an der Theaterakademie August Everding

Theatersommer in der Provence

Berichte vom Festival dʼAvignon und vom Festival International dʼArt Lyrique d'Aix-en-Provence

Die Fratze der Moderne

Die Collection Lambert stellt in der Ausstellung „Basquiat Remix“ die Werke Jean-Michel Basquiats ihrer eigenen Sammlung gegenüber. Eine Schau des Schreckens.

Avignon – ein Fiebertraum

Beobachtungen aus dem Festivaltaumel.

Theatererfahrung der dritten Art

Elektronische Brillen bauen Sprachbarrieren ab, fügen jedoch einen neuen Filter ein zwischen dem Publikum und der Bühne. Ein Selbstversuch beim Festival d’Avignon.

Ein Rest Hoffnung

Romeo Castellucci setzt Mozarts „Requiem“ beim Festival d’Aix-en-Provence in Szene: als monströses Memento-Mori.

Das Treffen, das es nie gab

Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov, der seine Heimat nach wie vor nicht verlassen darf, inszeniert beim Festival d’Avignon mit „Outside“ eine Geschichte über Zensur.

Ein Protest: getanzt, gesungen, gezeichnet

Mit simplen Mitteln und extrem eindrucksvoll rekonstruiert Mathieu Létuvé beim Off-Festival in Avignon in seiner Inszenierung „MLKing 306 – Lorraine Motel“ den letzten Tag im Leben von Martin Luther King.

Antikes Theater im Klassenzimmer

Festival d´Avignon: Daniel Jeannteau inszeniert im Gymnase Aubanel Martin Crimps „Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino“ – ein Drama mit immenser Dimension, heruntergebrochen auf den gegenwärtigen Alltag.

Tanzend ins Verderben

„Outwitting The Devil“: Der Choreograf Akram Khan zeigt beim Festival d’Avignon im Cour d’Honneur des Papstpalastes ein verstörendes, faszinierendes Fanal auf die uralte Zerstörungswut des Menschen.

Chinesische Geschichte im Schleudergang

Laut, exaltiert, hedonistisch: Meng Jinghui lädt beim Festival d’Avignon in „La Maison de Thé“. In der Opéra Confluence kommen dabei weder die Schauspieler noch die Zuschauer zu Atem.

Für immer Kind

Die Regisseurin und Bühnenbildnerin Macha Makeieff inszeniert beim Festival d‘Avignon „Lewis versus Alice“ – ein furioses Wunderland im Stile Peter Brooks.

Make it better

Jugend für Europa: Roland Auzel inszeniert beim Festival d’Avignon mit „Nous, l’Europe, banquet des peuples“ im Cour du Lycée Saint-Joseph ein leidenschaftliches und mitreißendes Plädoyer für einen geeinten Kontinent.

Einstürzende Altbauten

Pascal Rambert eröffnet im Ehrenhof des Papstpalastes mit der Inszenierung seines Textes „Architecture“ das Festival d’Avignon – die Geschichte einer Selbstzerfleischung.

Eine Stadt im Theatertaumel

In Avignon entkommt man dem Festival nicht. Wie schön!

Festivaltage in Avignon

Archiv 2018

Eines der brutalsten Stücke der Theatergeschichte, dazu ein realer Mordfall und die allfälligen Gemeinheiten in Liebesdingen: Die Inszenierungen im Jahr 2018 loten aus, zu welchen Taten der Mensch fähig ist. Und wie er sie erträgt.

Archiv 2017

Der Höhepunkt fand in Aix-en-Provence statt: Simon McBurneys Inszenierung der Oper „Rake’s Progress“ beim dortigen Opernfestivall. Wenn da nicht Frank Castorf gewesen wäre, dem das französische Festival mit Standing Ovations huldigte, die beinahe so lange dauerten wie seine epische Inszenierung „Die Kabale der Scheinheiligen“. Hier geht es zum Archiv des Festival-Jahrgangs 2017.

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