Es gibt sie noch: Regisseure, die eher jahrelang warten als sich bei ihrer Arbeit auf irgendwelche Kompromisse einzulassen – auch was den zeitgenössischen Publikumsgeschmack angeht. „The Deep Blue Sea“, der erste Spielfilm des großen britischen Regisseurs Terence Davies seit mehr als zehn Jahren, feiert auf dem Münchner Filmfest seine Deutschlandpremiere und zeigt den Altmeister in bestechender Form. Der Film ist noch zu sehen am 7.7., um 20 Uhr, im Carl-Orff-Saal/Gasteig